Samstag, 28. Juni 2014

Nord-West Zeitungs Artikel vom 28.06.2014



Ziel nicht aus den Augen verloren

Andreas Fuck schafft 1200-Kilometer-Fahrt nach Berlin

Andreas Fuck ist ein Mensch mit Behinderung. Seinen Plan – 2200 Kilometer mit dem Spezialrad – konnte er nicht komplett umsetzen, aber seine Leistung findet große Anerkennung.

Donnerstag, 26. Juni 2014

Bundestagsbesichtigung



Nach einer Woche Aufenthalt in Werder/Havel zur Schonung meines Knies habe ich zusammen mit meiner Tourbegleiterin Sabine Schulz und meinem Osteopathen Ulrich Martens meinen Termin mit der Bundestagsabgeordneten Frau Karin Evers-Meyer wahrgenommen. Frau Evers-Meyer und ihre Mitarbeiterin Frau Lena Gronewold haben sich die Zeit für eine Führung durch den Bundestag/Reichstag genommen. Das war eine sehr interessante Besichtigung, für die wir uns herzlich bedanken! 
Dank der freundlichen Unterstützung durch Herrn Personaldirektor Ralf Werner der Fa. ZWILLING J.A. Henckels AG, meines ehemaligen Arbeitgebers, konnte ich meinen Aufenthalt in Berlin im Grand Hotel Esplanade genießen. 
Sehr herzlichen Dank!
Die Tour der Herausforderung ist wegen meiner Knieverletzung unterbrochen, nicht beendet. Nun muss ich den Heilungsverlauf erst einmal abwarten, aber nach hoffentlich baldiger Genesung werde ich in Berlin Richtung Hamburg und Bockhorn wieder einsteigen, um die Tour planmäßig zu beenden. 
Eine Fotodokumentation wird folgen, sowie einige Testergebnisse, die ich während der Tour gewinnen konnte.

Um meine persönliche Fitness, bzw. meine Mobilität zu erhalten und zu verbessern werde ich weiterhin mit meinem Dreirad trainieren. Dafür bin ich nach wie vor auf Unterstützung angewiesen um weitere gesundheitliche Fortschritte zu erzielen. 





Mittwoch, 18. Juni 2014

Das letzte Wort hat die Vernunft

Leider muss ich hier und heute bekanntgeben, dass ich die Tour aus gesundheitlichen Gründen vorläufig abbrechen muss. 
Gestern war ich wegen meinem Knie in Berlin erneut im Krankenhaus. Nach eingehender Untersuchung hat man mir dringende Ruhestellung verordnet, damit geklärt werden kann ob es operiert werden muss.
Meine Enttäuschung ist unendlich groß, sehr sehr gerne wollte ich diese Tour planmäßig zu Ende bringen.
Ich bedanke mich bei all meinen Sponsoren und Helfern, die diese Tour möglich gemacht haben. Auch die Sponsoren, die mich während der Tour tatkräftig unterstützt haben gilt mein aufrichtiger Dank. Van Raam Varsseveld (www.vanraam.de), Dreiradzentrum Worms (www.dreirad-zentrum.de) und Supernova in Gundelfingen. Das ich wegen des Knies mit dem Wohnmobil aus den Bergen herausfahren konnte, verdanke ich der Firma Supernova! Durch fachlich korrektes Verkleinern des Dreirades konnte es im Wohnmobil transportiert werden. Nicht nur in der Branche fachlich hochqualitativ, auch vom Menschlichen einfach nur top! Danke Andi für die geopferte Mittagspause! (www.supernova-lights.com)
Herzlichen Dank auch noch einmal an C&H Wohnmobilwelt in Stadland/Niedersachsen. Dank Eurem sozialen Engagement war es mir möglich täglich Unterkunft zu genießen. (www.ch-womo.de)
Und nicht zuletzt mein ganz ganz großer Dank an meinen ehemaligen Arbeitgeber ZWILLING J. A. Henckels  AG (www.zwilling.com) , sowie Aradon Personal GmbH & Co (www.aradon-personal.de). Ohne DIESE Unterstützung wäre meine Tour überhaupt nicht möglich gewesen!
Vielen vielen Dank auch an die namentlich nicht erwähnten Unterstützer.
Danke an die vielen unterwegs getroffenen Menschen, die mich mit positiver Motivation und Tatkraft unterstützten.

Auch wenn mein Knie mich zum Abbruch zwingt, ist mein Kampfgeist nicht gebrochen. Ich werde weiterhin für meine Mobilität und die Mobilität anderer Menschen kämpfen... Das wird nicht meine letzte Tour bleiben.

Mit Hilfe von Van Raam und dem Dreiradzentrum Berlin konnte ich zunächst einmal die Rückführung des Dreirades organisieren. Vielen Dank für die Hilfe!

Eine Fotodokumentation wird noch folgen. 

Montag, 16. Juni 2014

16.06.2014
Gestern hat mein Osteopath Ulrich Martens, der in Dahlwitz-Hoppegarten bei Berlin referierte, sich die Zeit genommen mich nach langer Zeit mal wieder vernünftig zu behandeln. (Akutschmerz.net) Danke Ulli!

Dafür sind wir dorthin gefahren, während ein nettes Ehepaar uns den Stellplatz für das Wohnmobil freigehalten hat und ein Auge auf das Dreirad gehalten. Trotzdem ich beweglicher dadurch geworden bin, änderte es leider nicht meinen ausgepowerten und schmerzhaften Allgemeinzustand. Heute musste ich noch pausieren.

Samstag, 14. Juni 2014

Etappe 31
Brandenburg an der Havel - Werder (Havel), 46 km
Kilometerstand 1114 km
Endlich gab es einen vernünftigen Radweg zu befahren. Der Havelradweg ist landschaftlich traumhaft schön! Wirklich genießen konnte ich die Fahrt leider nicht. Mein rechtes Knie schmerzt einfach zu sehr.

Pause

Gestern brauchte ich eine dringende Pause zur Regeneration.
Die Strapazen der letzten Wochen haben an meinem Allgemeinbefinden deutliche Spuren hinterlassen.
Ich muss feststellen, dass ich meine Kraft überschätzt habe. 
Bilder folgen.
Heute geht es weiter Richtung Berlin.





Freitag, 13. Juni 2014

12.06.2014

Etappe 30

Genthin - Brandenburg an der Havel, 46 km

Kilometerstand: 1068

Aufbruch Richtung Brandenburg aus Genthin, wir verlassen Sachsen-Anhalt 
nach einigen Kilometern.
Das Angebot für Fahrradfahrer verbessert sich im Bundesland Brandenburg 
sofort zum Positiven.
Der ausgearbeiteten Route folgend erreiche ich abends das Wohnmobil auf dem Wohnmobilstellplatz in Brandenburg an der Havel in der Wredowstraße.
Es ist immer wieder toll das rollende Zuhause zu erreichen. Hier kann ich mich gut erholen. Vielen herzlichen Dank an dieser Stelle noch einmal an C&H Wohnmobilwelt (www.ch-womo.de) für diese tolle Unterstützung meiner Tour.
Mein Weg führt mich weiter Richtung Berlin...

Mittwoch, 11. Juni 2014

Orientierungspause

Zwangsläufig mußten wir zwecks Streckenorientierung heute pausieren.
Gestern sind wir ganz toll am Hotel&Restaurant Müller in Genthin (www.hotel-mueller-genthin.de) kostenlos mit Stromversorgung zum Stehen gekommen. Nochmal sehr herzlichen Dank!

Durch den Tipp von Herrn Müller haben wir heute einen wahren Radtourenweg-Kenner kennengelernt, den Herrn Kant vom Genthiner Rad-Center in der Brandenburger Straße 86. Er hat uns die fahrrad- bzw. dreiradtaugliche Strecke bis Berlin beschrieben und dazu Kartenmaterial über die Touristeninformation organisiert.

Dadurch kann ich größtenteils die gefährlichen Autostraßen vermeiden, die meistens keine Radwege haben. Einen reinen Elbe-Havel-Radweg gibt es nicht. Ganz nebenbei hat er Sabines Fahrrad zum günstigen Preis repariert. Auf dem Weg zu ihm gab es eine Panne - Vorderreifen platt. Ganz vielen Dank!

Bei TOMMI'S MARKT-IMBISS GENTHIN haben wir lecker gegessen. Gute Qualität und toller Service mit Interesse am Kunden.
Morgen geht es weiter in Richtung Berlin.





10.06.2014 Etappe 29 34 km
Kilometerstand 1022
Burg - Genthin

Die ersten 1000 km sind erreicht. Über mehrere kleine Orte ist es mir heute gelungen die gefährliche B1 zu vermeiden. Dabei habe ich mehrfach den Elbe-Havel-Kanal gekreuzt, der in der heutigen Etappe größtenteils eine Baustelle war.

Morgen geht es weiter Richtung Brandenburg. Mit Glück kann ich den direktesten Weg am Kanal entlang fahren, sofern ein befahrbarer Weg verfügbar ist.
Leider macht mir mein rechtes Knie seit Germersheim immernoch sehr zu schaffen. Ich hoffe darauf, das sich das bald wieder legen wird.

Montag, 9. Juni 2014

Etappe 27 und 28 83km 988km

Bernburg - Hohenwarthe - Burg
Zusammenfassung der letzten beiden Etappen. Grundsätzlich festzuhalten ist ganz eindeutig, dass die Fahrradwege in Sachsen-Anhalt leider sehr selten sind. Nicht nur der Saale-Radwanderweg, auch der Elbradweg ist für mich als Dreiradfahrer überwiegend ungeeignet. Nicht nur die Beschaffenheit, auch die lückenhafte Ausschilderung ließen einen guten Lauf nicht zu. Es ist mir nichts anderes übrig geblieben als die Autostraßen zu befahren, die leider auch von Rasern befahren werden. Gestern bin ich spät abends nach mehreren kleinen Zwischenstopps in Hohenwarthe angekommen. Dank der freundlichen Aufnahme des Gasthauses 'Deutsches Haus - Zimmervermietung' ,Patrick Neumann, haben wir einen guten Stellplatz mit Stromversorgung in der Hauptstraße 44 bekommen. https://www.facebook.com/ZimmervermietungDeutschesHaus Herzlichen Dank! Heute war ein schwieriges Stück zu bewältigen: Der Abzweig  von der Elbe Richtung Berlin am Elbe-Havel-Kanal. Sehenswürdigkeit hier am Wasserstraßenkreuz Magdeburg, die Schleusenanlage Hohenwarthe, die den Mittellandkanal mit dem Elbe-Havel-Kanal verbindet. Mit Hilfe und Begleitung eines netten Rennradfahrer, der uns viele ortskundige Hinweise geben konnte um die gefährliche B1 zu vermeiden, habe ich das heutige Ziel erreicht. Es musste wieder ein sehr schwieriges Stück gemeistert werden: Zu dritt musste das Dreirad die 45-Grad-Steigung den Deich hochgeschoben werden. Vielen Dank für die Hilfe!

Sonntag, 8. Juni 2014

07.06.2014 Etappe 26: Seeburg - Bernburg
Kilometerstand: 905

Auf dem Weg zum Saale-Radwanderweg war ich gestern ordentlich im Schlamm versackt. Dies erforderte heute gehörige Radpflege. Nach meiner Etappe heute Richtung Saale, nach 43 km, habe ich mich ans Werk gemacht - Großputz und Pflege. Morgen geht es weiter Richtung Hohenwarthe Elbe/Elbe-Havel-Kanal.









Freitag, 6. Juni 2014

06.06.2014 - Etappe 25
Kilometerstand: 862

Der Saaleradweg ist zum großen Teil sehr gut, aber es gibt auch einen unschönen Teil - gerade den habe ich auch erwischt. Es gab eine Strecke von 200m, die durch Morast und Schlaglöchern so schlimm war, das ich das erste Mal mit dem kompletten Rad umgekippt bin und dann 2 Stunden benötigte um das Fahrrad wieder auf festen Boden zu bekommen. 2 Mountainbiker haben mir nur kurz gesagt, das es bald besser wird und sind weitergefahren - das gibt es leider auch. Trotzdem lasse ich mich nicht unterkriegen und wünsche allen ein frohes Pfingstwochenende.57





Mittwoch, 4. Juni 2014

04.06.2015 Gundelfingen - Erfurt

Heute sind wir in Richtung Erfurt gestartet. Vorher habe ich noch einige tolle Gespräche mit einigen namenhaften Leuten aus dem Fahrradbereich gesprochen und so ein paar Kontakte knüpfen können.






Dienstag, 3. Juni 2014

03.06.2014 Gundelfingen - Demontage zur Abreise

Heute haben wir ein wenig vom Easy Rider demontiert um es im Wohnmobil unterbringen zu können. Da ich doch einige Probleme in den Bergen durch die fehlende Motorunterstützung habe und ich mein Knie nicht wieder überlasten darf, werde ich bis hinter den Schwarzwald auf 4 Räder (wie bereits berichtet) umsteigen müssen und dann geht es wieder richtig los - darauf freue ich mich riesig!









Montag, 2. Juni 2014

02.06.2014 - Besuch bei Supernova und Tout Terrain in Gundelfingen:

Heute früh sind wir um 03:30 Uhr bei der Firma Supernova in Gundelfingen angekommen. Wie angekündigt bin ich nach der Genesung meiner spastischen Schübe und wegen des rechten Knies mit dem Zug aus Germersheim abgereist.
Nach Absprache mit meiner Begleitung haben wir zunächst zusammen das Dreirad überführt, um anschließend das Wohnmobil nachzuholen. Dank der unmöglichen Bahnverbindung hat alles in allem über 15 Stunden gedauert.
Leider haben einzelne Vertreter der Deutschen Bahn kein wahres Interesse daran, dass auch körperbehinderte Mitbürger mit ihrem Hilfsmittel reisen können. Ganz zu schweigen von fehlender Barrierefreiheit einzelner kleiner Bahnhöfe. Deshalb musste der Reiseplan zweimal angepasst werden, sodass wir 2 Stunden verloren haben. Wenn uns Bahnreisende nicht geholfen hätten würde ich wahrscheinlich jetzt noch auf einem Bahnsteig stehen, denn die Mitarbeiter der DB waren nicht bereit mir zu helfen.
Nach der wirklich gastfreundlichen Aufnahme bei Supernova mit Stromversorgung und Internetzugang haben wir der Firma Tout Terrain, neben Supernova einem weiteren Sponsor in der selben Straße, einen Besuch abgestattet. Auch dort wurden wir sehr freundlich von Frau Römer begrüßt.
Nach unserem Gespräch mit ihr hatten wir eine sehr interessante Werksführung. Frau Römer hat sich die Zeit genommen um uns die Vorteile der einzelnen Innovationen zu verdeutlichen. Vielen Dank dafür! Ein mit Liebe geführter Betrieb mit dem wahren Interesse detailgenauer Qualität.
Wie im letzten Blog angekündigt werden wir aus den Bergen herausfahren, bevor ich mit den Tagesetappen mit dem Dreirad Richtung Berlin fortfahre. Sicher ist im Augenblick auch noch nicht ob wir das Dreirad mit der Bahn überführen.
Im Moment spielen wir mit der Möglichkeit die hinteren Räder des Dreirades abzumontieren, um es dadurch doch irgendwie in der Kammer des Wohnmobils mitführen zu können. Morgen wissen wir mehr...